Auf den Spuren der Bergleute

Antonni-Stollen - Antonijev rov

Das Quecksilberbergwerk in Idrija ist ein der größten Quecksilberbergwerke der Welt. Der älteste Teil ist der Antonni-Stollen, der schon in 1500 - nur zehn Jahre nach der Entdeckung des gediegenen Quecksilbers - gebohrt wurde. Der Bergwerkseingang ist der älteste erhaltene ursprüngliche Bergwerkseingang der Welt. Der Antonni-Stollen ist jetzt für die Touristen zugänglich. Gut ausgestattet und mit einem Führer beginnen die Touristen einen multimedialen Besuch der mysteriösen Unterwelt. Sie sehen Quecksilbertröpfchen, die einzigartige Kapelle der Hl. Dreifaltigkeit und bekommen einen Einblick in den Alltag der Bergmänner. Vor dem Stollen steht das Eingangsgebäude Šelštev (aus Gesellstube), wo sich am Morgen die Bergmänner vor der Arbeit versammelten. Hier wurden die Öllampen mit neuem Öl besorgt, die Evidenzzahl-Münzen angenommen, und vor allem wurden hier die Bergmänner über den Dienstplan informiert.

Antonni-Stollen - Antonijev rov

Frančiška Schacht - Jašek Frančiške

Der Frančiška Schacht, genannt nach Franz II, dem letzten Kaiser des Heiligen Römischen Reichen Deutscher Nation, kam 1792 in Gebrauch, als die Quecksilberproduktion in Idrija auf dem Höhepunkt war. Das Gebäude neben dem Schacht gehört zu den berühmtesten und ältesten Bergbaugebäuden in Idrija. In einem Teil des Gebäudes ist heute die technische Abteilung des Stadtmuseums Idrija, wo 26 Bergwerksmaschinen vom Ende 19. und Anfang 20. Jahrhunderts ausgestellt werden. Hinter der Wasserkunst, wo Erz eingeladen wurde, werden vier Lokomotive und fünf Güterwagons zum Erztransport ausgestellt.

Frančiška Schacht - Jašek Frančiške

Wasserschleusen - Klavže

Für die Schächte und Stollen, für die Brennhütte und Dampfkessel, für die Kohle, für Bauarbeiten, für Werkzeuge und für die Heizung brauchte das Quecksilberbergwerk in Idrija durch die Jahrhunderte immense Mengen von Holz. Damals war die Holzbeförderung auf Straßen nicht möglich, weil es noch fast keine gab, deswegen war die Holztrift auf den Flüssen und Bächen die beste und sicherste Weise der Beförderung von Holz aus den Wäldern nach Idrija. Das wurde mit der Hilfe des phänomenalen vervollständigten Systems von Holztrift auf der Idrijca und deren Nebenflüssen mit Hilfe der Wasserschleusen – klavž gemacht. Die Besucher können die gut erhaltenen klavže auf den Flüssen Idrijca und Belca noch heute besichtigen. Ein besonderes Erlebnis bieten auch die wunderbaren klavže auf der Fluss Kanomljica (20 Meter hoch), die das Wasserkraftwerk auf der Fluss Klavžarnica antreiben.

Wasserschleusen - Klavže

Wasserkunst - Kamšt

Die Wasserkunst ist ein riesengroßes Rad mit einem Durchmesser von 13,6 Meter. Die Wasserkunst steht in einem Gebäude in Mejca, ein bisschen von der Idrija-Stadtmitte entfernt. Mit dem Rad wurde Wasser aus den Minenschächten gepumpt. Mit einer Geschwindigkeit von 4 Drehungen pro Minute pumpte das Rad 300 Liter Wasser aus einer Tiefe von 300 Meter. Kamšt wurde 1790 gebaut und wurde bis 1948 im Gebrauch. Die Wasserkunst ist die größte derartige erhaltene Wasserkunst Europas.

Wasserkunst - Kamšt

Knappenhaus - Rudarska hiša

Das Knappenhaus (ein typisches ehemaliges Wohnhaus in Idrija) wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut. Es ist in einen Berghang eingegraben und mit der Front der Landschaft zugewandt. Die ganze Konstruktion ist aus Holz gemacht, mit der Ausnahme der Steinfundamente und der gemauerten Keller, Küche und Dielen. Die Verteilung der inneren Tagesräume hält sich an den traditionellen Grundriss mit einer Diele und einer Küche, in der auf offenem Feuer gekocht wurde, in der Verlängerung (das Gewölbe), mit einem Speisezimmer und einem Kammer. Die Verteilung im Geschoss ist gleich. Zum Hauseingang in der Seitenfront führen verhältnismäßig steile Steinstufen. Das Gebäude hat ein steiles Dach, das mit Tannenschindel, »šinklni«genannt, bedeckt ist. Wegen seiner Höhe, der weißen Fassade und vieler kleiner Fenster sieht das Knappenhaus mächtig, fast monumental aus. Das Haus wurde in der Vergangenheit oft voll bewohnt.

Stadtmuseum Idrija

Das Stadtmuseum Idrija ist ein der besten Technikmuseen Europas. 1997 bekam es einen angesehenen Preis der Stiftung Luigi Micheletti, die jedes Jahr der Preis für die besten technologischen und naturwissenschaftlichen Museumsammlungen verleiht. Das Museum befindet sich im Schloss Gewerkenegg, wo sich die Touristen eine ständige Sammlung der 500-jährige Bergwerk- und Stadtgeschichte ansehen können. Die Sammlung umfasst geologische Steine, Fossilien, Erze (mehr als 2600 Gesteinexemplare) und eine Sammlung der Idrija-Spitze




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